10. Apr '13

Mittwochspost – Bastelstunde

» NÜTZLICHES FÜR'S ARBEITEN

Oft machen gerade die kleinen Helfer einem die Arbeit wirklich wesentlich angenehmer. Ich baue gerne mal aus ein paar Brettern eine Kiste zusammen oder versuche selbst eine Lösung zu finden um mir teure Anschaffungen zu sparen. Als ich so wieder so richtig mit Negativen angefangen hatte, war klar das ein Leuchtkasten her muss um Negative auch gut betrachten bzw. begutachten zu können. Zwei 60 cm Leuchtstoffröhren im Keller geholt, vier Bretter im Hornbach sägen lassen und eine alte Acrylglasplatte drüber, fertig war der Lichtkasten. Sogar ein Schalter habe ich noch dazu angebaut. Das war nett und es reicht auch vollkommen aus. Aber um zum Beispiel ein Foto auf/mit dem Pult zu machen sind Neonröhren wegen der Schwingfrequenz eher schlecht. Ein Glückstreffer zu landen ist schwer.

LEDs

Gebaut habe ich mir letzte Woche ein Pult mit LED Beleuchtung. Mittlerweile sind LED-Bänder super günstig geworden. Bezahlt habe ich für 5 Meter 12 Euro und ein paar Cent. Verbaut habe ich für mein 70×100 cm Kasten 10 Meter. Dazu braucht es noch ein Netzteil für 10 Euro – alles über ebay. Ein paar Latten und eine Grundplatte. Was wirklich teuer werden würde – die Acrylplatte. Mein Stück konnte ich aus einer alten gebrochenen Platte aussägen in der Firma. Die hat zwar einige Macken aber mich nichts gekostet. Ein bisschen Löten, Bohren und Schrauben und fertig.

Leuchtpult-gross

Die flächig verteilten LEDs leuchten natürlich wesentlich gleichmäiger, es ist mit 5 Zentimeter nur noch halb so hoch und natürlich einfach größer. Ob man ein Leuchtpult unbedingt brauch? Ich denke da bin ich sicher etwas altmodisch. Ich habs gerne beim Sortieren und auch mal mit der Lupe drüber schauen.

 Für Chaoten am Bildschirm
Ihr würdet jetzt denken das ich bei so vielen Bildern recht routiniert bin im Retuschieren. Das stimmt sicher in gewisser Weise. Aber gerade bei den analogen Aufnahmen übersehen ich durch aus einiges. Mein netter Scanner oder besser dessen Software von Canon unterstützt bei Graustufenscanns keine „Staubeleminierung“ und ob die das so gut hinbekommen würde, ich weiß es nicht. Um dann doch noch lästige Staubkörnchen und Flusselchen weg zu bekommen bleibt nur Handarbeit.

RetuscheRaster

Dabei spring ich zu gern quer durchs Bild. Seh ich oben was und rechts unten dann wird das durcheinander richtig groß. Um das etwas zu strukturieren Blende ich mir jetzt ein grobes Raster ein und gehe die Zellen durch! Vielleicht ist das Kinderkram aber mir hilft das wahnsinnig viel um einmal ordentlich das Bild zu überblicken und gegebenfalls zu retuschieren.

Mobile Werbefläche
Viele schmunzeln über mein weißes Fahrrad mit den Schildern. Es fällt jedenfalls auf, Leute schauen sehr interessiert. Die große Kamera habe ich noch in ihrem alten Rimowa Koffer und werde den wahrscheinlich auch behalten – erstmal bis ich vielleicht doch auf Pelicase umsteige. Und wenn ich den mitschleppe dann dachte ich mir, etwas Werbung dran macht ihn nicht schwerer.

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Aus Dibond und ein bisschen Folie habe ich mir zwei kleine Schildchen gemacht um diese dann auf den Koffer zu nieten. Direkt auf das geriffelte Alu kleben geht eher schlecht und sieht sicher nicht so gut aus wie auf wießem Untergrund.

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