Das gewisse Etwas…
Endlich wieder Nachschub! Heute gibt es die Ergebnisse aus dem Shooting mit Simon, vom vergangenem Wochenende. Es sind auch die ersten Bilder die ich hier aufem MAC habe durch Photoshop laufen lassen. Und um ehrlich zu sein vermisse ich doch das Interface von Windows auch hier…
Was war “speziell” am Shooting? Ich hab mich bei einem ertappt – ich werde immer sparsamer was die Ausgestaltung angeht. Mit wenigen Schritten eine Aufnahme in den Kasten zu bekommen und aus der dann noch das gewisse Etwas heraus arbeiten. Mit ganz einfach und wenigen Kniffen. Ich möchte es euch an einem Beispiel einmal zeigen:
Hier seht ihr ein Vergleich des Rohbildes (links) und der fertigen Aufnahme (rechts). Natürlich gehört eine Grundretusche und eine allgemeine Anpassung der Farben und Lichter immer dazu. Aber diese Aufnahme wird nur durch eine einzige Ebene, genau so wie oben zu sehen. Wenn ihr euch die Rohaufnahme anseht werdet ihr einen weißen Schleier endecken. Der die Farben sehr blass wirken lässt und auch jegliche Tiefe im Bild vernichtet. Das lässt sich ganz leicht “entfernen”.
Die Technik – wobei Technik übertrieben klingt – habe ich mir einmal aus einem Video raus gezogen in dem es eigentlich darum ging, wie man einen Himmel dramatischer wirken lassen kann. Und zwar gibt es zwei Möglichkeiten: ihr dupliziert die Ebene (STRG+J) und setzt diese auf den Müllmodus “WeichesLicht”. Fertig! Oder ihr nehmt eine Schwarzweiß Einstellungsebene und legt diese ebenfalls in den Modus “WeichesLicht”. Der feine Unterscheid besteht darin, das der Weg über die SchwarzWeißEbene das Bild noch etwas entsättigt und etwas stärker gerade in den Tiefen wirkt.
Probiert es auf jeden Fall mal aus. Denn die Füllmodi sind echt klasse. Und ich wetter viele kennen sie noch gar nicht oder wollten sich nie damit beschäftigen. Okay, ich bin auch kein Experte und habe mich lange darum nicht gekümmert. Aber gerade die Modi wie Ineinanderkopieren, WeichesLicht, Luminanz und Farbe sind sehr gut!
Mit dem Modus Luminaz könnt ihr sehr gut über eine Gradationskurve auch die Farbkanäle nutzen um die Helligkeit zu beinflussen ohne die Farbe selbst zu verschieben. Denn durch den gewählten Mudus wird nur die Helligkeit des Kanals verrechnet und nicht dessen Farbinformation.
Ein besonders Bild – schon deswegen weil es ein Querformat ist – aber auch weil es sehr reduziert, sehr direkt ist und eine Ehrlichkeit aussteht. Der Bild, das leichte versteckte Lächen… EIn super Charakter Portrait. Und da kann mir niemand kommen mit dem Hinweis es würde zu mittig sein. Ätsch! Denn denen kann ich nur sagen, nur weil irgendjemand sich strikt an an Regeln wie 2/3 oder Goldenenschnitt hält, heißt das lange nicht, dass ich es auch tun werde. Dieses in Regeln denken sollte doch überholt sein. Vor allem dann wenn es um Freiearbeit geht! Ich hätte genau so ein Bild mit Simon im Studio gemacht. Das wäre super geworden, denn ich finde er hatt genau diese Ausstrahlung für so ein Bild. Ich vermisse die Studio zeit doch etwas mehr… denn es ist ein komplett anders Arbeiten. Und jetzt nach gut drei Jahren OnLocation wäre etwas Abwechslung sehr schön. Nur fehlt daszu der Platz…
Also geht’s weiter raus… Und für euch geht es jetzt zu den Bildern aus dem Shooting mit Simon


