Longboard Open 2011 Karlsruhe

TOBYART AUF ABWEGEN
20.10.11 | fotografie · news · street

Bei super Wetter ging es am späten Sonntagnachmittag auf das Parkdeck beim Real (Durlach). Auf dem sich alles rund ums Longboarden drehte.  Über Facebook bin ich  vor einigen Wochen auf die Veranstaltung aufmerksam geworden und habe sie nicht gleich gelöscht wie viele Andere. Etwas unentschlossen machte ich mich auf den Weg…

Das Event
Ich wusste  was in ungefähr auf mich zu kommen würde, durch Philipps super organisierten Contest im August in Pforzheim. Nur das eben hier nicht um den besten Trick geht sondern um die schnellste Zeit! Gefahren wurde in unterschiedlichen Gruppen immer vom obersten Parkdeck nach unten – Um kurz zu erklären um was es überhaupt ging. Im Unterschied zum Skateboars sind Longboars eben länger, haben reitere Rollen und sind zum fahren gedacht. Es war wirklich super dort, hat mir echt gefallen und ich denke ich werde mich mal noch öfters auf Contest rumtreiben …

Die Bilder sind natürlich wieder nicht das was man so kennt von Contests – ich versuche eine Art Reportage, einen Mix festzuhalten aus Portrait, Streetart und Action. So kommen viele Aufnahmen zu standen durch stehen bleiben und beobachten aber auch eben so durch “Hüftshoots”. Was ich jetzt nach Glückstreffer anhört ist aber mit Nachdenken verbunden. Denn um ohne in den Sucher zu schauen brauchbare Bilder zu erzeugen braucht es mehr wie nur Glück! Ich hatte es auch schon einmal davon – ihr müsst ein Auge für die Brennweite bekommen. Sprich mit Brennweite 50mm fängt die Kamera ungefähr diesen Bereich ein. Dann könnt ihr Abstand und Blende festlegen. Sicher wird der Überraschungsfaktor bleiben! Mit ein bisschen Überlegen könnt ihr verdammt coole Bilder zaubern aus Perspektiven die ungewöhnlich sind! Ein bisschen “Lomo-like”

Fertig werden mit der Masse
Entstanden sind, in rund vier Stunden vor Ort, gute 550 Bilder die  auch verarbeitet werden wollen. Das Aussortieren ist dabei noch am Aufwendigsten. Denn ich schaue mir wirklich jedes Bild an und bewerte dieses. Jetzt braucht ihr aber nicht denken, das es sich hier um Minuten handelt die ich für ein Bild brauche. Gesamt braucht das ungefähr 20 Minuten. Ich bin auch kein Freund von fünf mal durchsehen – denn ihr werdet immer mehr finden und noch eines dazu tun wollen. Vertraut auf euer Gefühl. Seid ganz radikal und schaut einmal durch und anschließend noch einmal die erste Auswahl und lasst es dabei gut sein. Nur Mut!


Die kleine Bearbeitung und Anpassung übernimmt dann Photoshop ganz alleine. Dafür habe ich mir eine Aktion gebaut, die mir den Look erzeugt und gleich noch mein Wasserzeichen mit ins Bild setzt. Mit Aktionen kann man viel anstellen – viele die man aus dem Netz bekommt sind allerdings nicht wirklich brauchbar – schon eine Aktion die mit einer englisches Version von PS erzeugt wurde geht meist in einem deutschen Photoshop nicht. Im prinzip ist es aber nichts als das eure Schritte die ihr macht gespeichert werden. Nur solltet ihr davor wirklich wissen was ihr machen wollt und dann genau so vorgehen. Wichtig, gerade für eine große Anzahl an Bildern, die Aktion sollte nicht zu sehr auf ein Bild abgestimmt sein. Ihr müsst an die breite Masse denken und Werte eher milder Abstimmen um im Gesamten ein angenehmes Ergebniss zu erziehlen. Die Aktion dann einfach an den Bildprozessor hängen und los geht die Party!

 

Wieder nur ein kleiner Teil …




Analog

DER WIEDEREINSTIEG
22.09.11 | analog · fotografie · news · street

Vor drei Stunden erblicke ein Film die Welt – ich hatte noch einen Kodak T-Max 100, abgelaufen 2004, hie rum liegen und gestern “schnell” voll gemacht. Chemie hatte ich auch noch hier. Zwar auch schon etwas älter aber so schnell kann das ja nicht schlecht werden…

Schwarz/Weiß entwickeln ist wirklich nicht schwer. Ihr müsst nicht auf eine genaue Termeratur achten, sondern könnt das variabel halten. Für die meisten Entwickler gibt es Datenblätter in denen genau steht wie man die Belichtungszeit anpassen muss. Für mein Film waren 5 Minuten veranschlagt. Da der aber schon etwas älter war und der Entwickler auch habe ich auf 5.20 erhöhrt – im nachhinein hätte ich sogar 5.40 oder 6 Minuten draus machen sollen. Das Bild ist zwar gut sichtbar aber etwas mehr Kräfte hätte es gebraucht.

Was mich sehr freut – trotz zwei Jahren Pause habe ich das entwickeln nicht verlernt. Chemie ansetzten, Film aus der Dose in die Spule bringen, entwicklen, unterbrechen, fixieren und fertig! Natürlich sind Negative an sich nicht so schön anzusehen. Einen Scanner habe ich leider nicht mehr. Also wie dann die Streifen in digitale Form bringen?

Man nehme: ein Stativ, eine Neonlampe, eine Plexiglasplatte und ein Negativhalter - fertig ist das Reprostudio

Ich habe jetzt schnell Fotos von den Negativen gemacht und via Photoshop dann umgekehrt. Klapp ganz gut, ist etwas umständlich und leider mit viel Verlust. Mit einem richtig Objektiv (Macro) würde es sicher besser klappen. So hat jede Aufnahme gerade einmal 0,8 Megapixel…

Auch wenn die Bilder jetzt ja doch wieder Digital sind – die Aufnahmen an sich sind etwas ganz anders. Fotogeafiert habe ich übrigens mit einer Nikon F-4001s (meiner ersten Kamera). Ich glaube die Wirkung so digital hin zu bekommen ist fast nicht mögliche – wie wenn man versucht den Sound einer Schallplatte in eine MP3 zu quetschen…

Viel Spaß beim gucken;) Ich würde mich freuen über Feedback!




>> breaking news <<

UPDATE STREETART
13.08.11 | art · fotografie · news · street

Eindeutig kam das vergangene halbe Jahr der Streetart-Bereich zu kurz! . Dabei habe ich doch einiges an Material gesammelt aber es einfach versäumt hier zu präsentieren. Einige Aufnahmen sind Blog gelandet. Die dort aber schnell untergehen durch die wachsende Anzahl an Beiträgen… Um also etwas Beständigers zu haben gibt es heute ganz spontan und zwischen durch ein großes Update im street.concept.Art Bereich der Website.

Auf euch warten nicht nur neue Aufnahmen zum Projekt “Stadtbild_0610″, sondern auch drei ganze neue Galerien. Zum einen habe ich eine Serie vom Winter (kurz nach Weihnachten 2010) für euch, so wie die ersten “Gehversuche” mit der neue Kamera vom Anfang des Jahres. Auch einige wenige Aufnahmen vom Skatecontest aus Pforzheim habe ich online gestellt – denn es sind mehr als nur einfach Veranstaltungsbilder…

Klick euch durch!




Mittwochspost – guten Abend

AKTUELLES.BILDER.AUSTELLUNG
20.07.11 | art · fotografie · mittwochspost · street

Einen schönen guten Abend! Heute ist es spät geworden weil ich ehrlich gesagt gar nicht wusste was ich hätte euch schreiben können. Ich starte einfach mit einigen Neuigkeiten und interessanten Ideen.

Ausstellung K.
Als erstes kann ich euch verkünden, das ihr meine Aufnahmen zu den Kombilösungs Baustellen am kommenden Montag wieder im K. beim Ettlingertor sehen könnt. Nach gut vier Wochen Pause, durch eine Veranstaltung des Badischen Staatstheaters, geht es also weiter!Wer noch nicht dort war oder gerne noch einmal vorbei schauen möchte ist herzlich gerne eingeladen!

Bilder ausstellen
Vor einigen Tagen ist mir eine Idee gekommen um die KappaFix Platten interesannter zu präsentieren. Mit einem kleinen Stück Restplatte kann man der Aufnahmen einen tiefen Look verleihen! Einfach aus den Resten der Platte Stücke zurecht schneiden und auf die Rückseite erkleben.

Ich nehme dazu noch etrwa etwas Kleber, weil ich nicht weiß in wie weit die selbstklebende Folie der Platten halten würde. Noch Palttenhacken auf die Abstandshalter oder Doppelseitiges Klebeband und fertig! Ich finde durch den Abstand wirkt das Bild viel besser! Es stich viel mehr hervor und versackt nicht auf der Fläche. Probiert es einfach einmal aus!

Contest
vergangenes Wochenende hatte ich ein super lustigen Tag in Pforheim mit Philipp. Grund für mein Besuch war, das er mich vor Wochen gefragt hatte ob ich am 30.7.2011 bei einem Skate Contest fotografieren würde. Das ist jetzt natürlich komplettes Neuland für mich.

© roll together 2011

Deswegen der extra Termin um ein paar Tipps und Infos zu bekommen worauf ich achten sollte. Unten könnt ihr einige der Ergebnisse sehen. Ich werde sicher nicht der Pfrofi in Sachen Action aber ich sehe es ganz gelassen und versuch es mit einer Mischung aus Sport und Reportage.

Wer gerne dabei wäre in zwei Wochen mal vorbei schauen will der bekommt mehr Infos auf Facebook auf der Seite von rolltogehter:  www.facebook.com/rolltogetherpf




Unruh im Ländle

STUTTGART MACHT MOBIL GEGEN S21
11.09.10 | fotografie · news · street

Selten hat es größere Demonstrationen, Kundgebungen oder etwas der Gleichen im Ländle gegeben, wie der Zeit. Baden-Württemberg, insbesondere die Landeshauptstadt, ist gespalten in Befürworter und Gegner des Milliarden-Projekts “Stuttgart21″. Eine Schlacht aus Argumenten, Behauptungen und Beschimpfungen ist im Gange – oder einfach gesagt: In Stuttgart ist der Schwabe los!

Die wohl am besten gesichertste Baustelle Deutschlands

Deutschland weit wohl einzigartig: eine Baustelle die rund um die Uhr von der Polizei bewacht wird. Am Freitag, 10.09.10 habe ich mich auf den Weg gemacht, um die Stimmung am Ort des Geschehens mit der Kamera festzuhalten. Angelehnt an mein Karlsruher Projekt “Stadbild0610″ habe ich die Bilder im Retro-Reportage-Stil entwickelt. Und möchte damit den Moment einfrieren.

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