20. Feb '13

Neulich unterwegs – RZ67 Testfilm

» BUNTER MIX SCHWARZWEISS

Heute gibt es etwas für die Augen. Ein „bunter“ Mix von einem Testfilm aus der RZ67. Danach war mit klar, die Kamera ist in Ordnung nur ich schien zu doof sie auch richtig zu bedienen – schaut man sich die eigentlich nicht beabsichtige Doppelbelichtung an – mittlerwiele gefällt sie mir auch… Die Bilder stapel sich bei mir auf der Festplatte. So fleißig wie ich Filme „verschieße“ und entwickle habe ich noch einiges was in den nächsten Tagen gezeigt werden will.

13. Feb '13

Mittwochspost – Lightroom 4

» WUNDER GESCHEHEN.DIE BRIDGE HAT PAUSE

Wer hätte es gedacht aber es ist passiert. Lightroom hat ein Platz auf meinem Rechner bekommen und das schon als feste Version. Nicht mal eine Woche habe ich mir Zeit genommen um noch mal einen Versuch zu starten mit dem von vielen Seiten beschworenen Programm es zu versuchen. So recht überzeugt war ich in der Vergangenheit absolut nicht. Was mit an Unwissenheit über das Programm aber auch der Hardware lag.

Woher oder warum nun der Wandel und die Begeisterung? Nun das RAW-Entwickeln ist nicht mal die TOP Sache an Lightroom für mich. Das bekomme/bekam ich mit Bridge genau so gut hin. Mir gefällt unheimlich der schnelle Workflow den man einrichten kann. Bilder schnell verwalten, kurz „bearbeiten“ und automatisch schnell für dass Web abspeichern, sogar mit Wasserzeichen. Die Bilder für den Beitrag über die Polaroid Negative habe ich komplett mit Lightroom verarbeitet. Es ist ein sehr umfassendes Programm das wirklich einiges Leisten kann! Aber auch an manchen Stellen durch aus verspielt wirkt.

Von dem „Modulen“ wie es heißt oben Rechts (Bibliothek, Entwickeln…) brauche ich effektiv nur vier. Die Reiter Buch, Diashow und Web finde ich nicht wirklich interessant und relevant sind die für mich aktuell auch nicht. Sie ausblenden zu könnten wäre super. Die Option Karte ist ganz nett um Geodaten den Bilder hinzuzufügen und einen Überblick zu haben wo man seine Aufnahmen getätigt hat. Für Reiselustige Fotografen sicher sehr nett. Noch netter für mich ist das Drucken-Modul. Heute habe ich es ausprobiert – einfacher ist es nicht verschiedene Bilder, schnell und einfach auf einen Bogen zu setzten und gleich aus dem Programm zu drucken. Ich suche also meine Bilder zusammen, platziere die schnell auf einen Bogen und schicke es ab – fertig! Sonst sind dabei drei Programme im Einsatz. Wieder ein Pluspunkt für mich.

Um aber wirklich durch zu steigen habe ich mir ein Video Tutorial gekauft. Diesmal von Galileo Design und nicht wie sonst schon von Video2Brain. Schlicht aus dem Grund  mir gefällt  die Stimmte aus dem Gelileo Tutorial viel besser! So bleibt auch echt was hängen vom Inhalt. Noch ist es nicht gut eingerichtet. Ausschließlich die lokalen Bilder habe ich importiert. Die große Platte fehlt noch und dann werde ich meine Dateiordnung umkrempeln mit einer ordentlichen Struktur.

Lightroom hat es geschaft meine geliebte Bridge erstmal aufs Abstellgleis zu bringen. Natürlich sind es zwei ganz verschiedene Programmkonzepte – die Vorteile für das Katalogprinzip habe ich glaub ich verstanden und werde sicher an der ein oder andern Stelle noch ein paar Worte darüber schreiben.

23. Jan '13

Rollfilm #2

» KARLSRUHE AM WOCHENENDE

Zwar ist die RZ67 eher fürs Studioaufnahmen gedacht aber es spricht ja nichts dagegen auch draußen mit ihr zu arbeiten. Dafür muss man aber auch der doch recht große Packmaß und Gewicht in Kauf nehmen. Um auch draußen etwas auf Film zu bannen, spazierte sonntags durch das Gelände des Alten Schlachthofes.

Film: Kodak TMAX 400
Kamera: Mamiya RZ67
Entwicklung: HCDnew – 5:45 min. Pull auf ISO 100

16. Dez '12

Analog ist nicht gleich Retro

» AUCH NICHT ANDERS ALS DIGITAL

Man sieht sie über all. Die Holgas, Dinas und was es sonst an Ausrüstung für den professionellen Lomografen gibt. Nein ich habe absolut gar nichts gegen Lomografie! Ich habe einige sehr beeindruckende Bilder gesehen die, auch wenn sie ja eigentlich spontan und ungeplant entstehen, sehr durchtdacht sind.

Mir geht es so langsam eher auf den Keks das die analoge Fotografie überbewertet wird weil sich jeder mit einer was weiß ich wie alten Kamera raus traut und versucht damit klar zu kommen. Im Großen und Ganzen super! Das hält die Filmindustrie am Überleben und ich kann meine Filme auch weiter einkaufen und bekomme Entwicklungsleistungen.

Analog zu arbeiten hat für mich nichts mit Retro oder Hipster zu tun. Es ist eine ganz eigene Arbeitsweise an ein Bild ran zu gehen, bei der ich aber auf gewisse technische Dinge nicht verzichten möchte. Das Grauen wäre eine alte Canon AE1 – ein super Ding – aber die kann schon keinen komplett Manuellen Modus mehr, was heute bei den meisten modernen Kameras selbst verständlich ist. Ich arbeite gerne mit einem Autofokus, integriertet Belichtungsmessung oder experimentiere mal mit einem alten Objektiv auf der Kamera.

Über Jahrzehnte hat man Analog einfach das gemacht was heute binnen Stunden über die ganze Welt geht – gearbeitet. Ja, die Kamera war damals auch nicht mehr oder weniger als eine Mittel um ein Eindruck festzuhalten – nicht als Byte sondern auf Kunststoffstreifen. Wer meint durch mit Film würde gleich seine ganze Fotografiererei ganz anders und die Ergebnisse überragender – der irrt! Einmal braucht es genau das selbst Verständnis was man gerade macht. Nein man braucht sogar noch mehr von! Um wirklich überzeugende Aufnahmen für die Ewigkeit zu erhalten.

Ich hab in Netz einige Seiten gefunden, auf denen sich Leute mit uralten Kameras beschäftigen, Teils mit Plattenfotografie und zaubern damit verblüffende Aufnahmen. Respekt davor!Da ist einfach NowHow vorhanden und die Leidenschaft dran zu bleiben. Einfach eine 0815 Kamera mit einem Film zufüllen und 36 Mal auf den Auslöser zu drücken zeugt in meinen Augen davon nicht.

Die Aufnahme auf Film ist komplex aber genau so Fotografie wie mit einer digitalen Kamera – und gewiss nichts für Knipserei…

01. Aug '12

rolltogether 2012

» STILL BEOBACHTEN

Als mich Philipp vor über einem Jahr fragte ob ich beim ersten „rolltogether“ Skatecontest, den er organisiert, ein paar Bilder machen würde, wusste ich noch nicht was auf mich zu kommt. Ja gesagt habe ich sofot. Zwei Wochen vor Termin 2011 wollte Er mir noch einige Tipps und Tricks fürs Fotografieren in Sachen Skate geben aber so wirklich erfüllen konnte ich seine Wünsche nicht. Mal bin ich zu langsa, mal erwische ich genau das was man nicht sehen soll und und und…

Etwas in Sorge ob die Bilder überhaupt etwas taugen würden stand ich dann auf dem Platz in Pforzheim und machte einfach genau das was ich am besten kann- beobachten und die Stimmung einfangen. Momente fest halten. Ob lustig, angespannt oder beim Scheitern. Ein wechsel aus nahdran und der Ferne schaffen dabei die richtige Abwechslung um so viel wie möglich der Verantstlaung mit zu nehmen. Es ist etwas ganz was anders geworden wie Philipp mir nahe legen wollte und das ist auch super gut so! Denn die Rückmeldung hinterher zu den Bildern war mehr als phänomenal.

Bei diesem Event ist es 2011 nicht geblieben. Aus freien Stücken machte ich mich Anfang Oktober dann auf zur LongboardOpen in Karlsruhe. Es ist ein super so ein Tag zu begleiten aber auch entsprechend Arbeit. Um genau die Momente einzufangen die einzel vielleicht untergehen aber im Gesamten, aus 200-300 Bildern, die Stimmung wieder geben braucht einiges an Konzentration. Beobachten ist anstrengend – immer überall auf der Suche nach einem Motiv sein oder sich teils auch überraschen lassen was gerade passiert.

Das es mir Spaß macht solltet ihr an den Aufnahmen sehen und ich hoffe das man sich damit ein Stück weit an den einen Tag, die vergangenen Stunden wieder erinnert oder sich hineinversetzten kann. Auch 2012 war ich wieder in Pforzheim dabei und habe rolltogether trotz einiger Regenschauer begleitet und diese doch glatt mit einbezogen.

 

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