15. Feb '17

Webseite 2017

» EIN GRÖSSERER UMBAU

Auch mit gesundem Fuß hätte das Projekt Website Version X in diesem Frühjahr angestanden. Da ist es nicht ungelegen mehr Zeit zu haben um an die Website ran zu gehen. Es müsste nun die vierte oder fünfte Version sein, die ich seit 2008 ebenfalls wieder selbst zusammen schreiben werde.

 

Wie bereits angekündigt hat sich vieles getan und die Fotografie muss etwas Platz machen um zeigen zu können, dass tobyart eben auch aus Grafik, Druck, Entwurf, Planung, Raum, Objekt etc. besteht und sich so weiterentwickeln soll. Das ganze steht unter dem Motto „Studio für Gestaltung“. Wie ich auch bereits angekündigt hatte.

Das Grundlayout hat schon Form angenommen. Probiert wird aber immer noch hier mal was und dort mal noch ein Tag umgesetzt. So häuft sich der Code recht schnell im Dokument. Mein Test von Semplicelabs war leider zu meinem Nachteil aus gegangen. Ein wirklich nettes Tool für WordPress. Nur meine Vorstellungen konnte ich so einfach nicht zusammen klicken wie angepriesen. Für die Content Produktion wäre es ein wirklich mächtiges Werkzeug nur beim Aufbau hat es für mich nicht funktioniert schnell ohne irgendwo in tiefen Datensätzen noch extra Hand anlegen zu müssen.

 

Aktuell drücke ich mich etwas vor dem Inhalt. Bilder zusammen Suchen, Projekte erstellen, einsetzten und und und. Da muss ich jetzt dann durch. Es wird auf jeden Fall noch etwas Zeit vergehen bis zum offiziellen Update. Ich freue mich auf jeden Fall drauf.

02. Feb '17

Toby leicht demoliert

» MAN NEHME EINE LEITER & EINE GLÜHBIRNE

Da werkelt man die ganze Zeit um her. Schraubt hier, sägt dort. Steht an Maschinen und und und. Und dann sorgt ausgerechnet eine Leiter und die Absicht eine Glühbirne zu wechseln für eine längere Pause.

 

Die Birnen sind getauscht und mein rechtes Sprunggelenkt ist leider in mehrere Teile zerlegt worden beim Abstieg. Die Leiter rutschte weg und ich Gesetzt der Schwerkraft hinterher. Das war Samstag vor einer Woche. Direkt von der Notaufnahme in den OP, in dem dann fleißige Handwerker alles wieder an Ort und Stelle gerückt haben.

Mehrere Schrauben, eine Platte und Drähte halten alles zusammen. Die nächsten Wochen heißt es Fuß hoch legen und piano. Zwar hab ich da ganz schön was zerstört aber das sollte, laut den Ärzten wieder recht gut werden. Auch wenn etwas Verlust dazu gehören wird.

 

Um schon mal etwas mehr Kondition auf zu bauen, bin ich mich täglich durchs Krankenhaus gestolpert mit Krücken und habe mich etwas fotografisch betätigt. Damit der Alltag nicht ganz aus im Bett versauern besteht.

 

11. Jan '17

Mittwochspost – Studio Update

» ALTES WIEDERBELEBT

Nicht nur alte Materialien bekommen bei mir in neuen Möbel wieder einen neuen Auftritt. Auch den lange pausierte „Mittwochspost“ möchte ich dieses Jahr wieder pflegen und darin Aktuelles kurz berichten und mich sicher auch das ein und andere Mal über Dinge aufregen – wie früher eben…

 

STUDIO UPDATE 

Unser Gemeinschaftsbereich in der Oststadt hatte eine Überarbeitung verdient. Momentan gibt es einen Mieterwechsel in der Erdgeschossfläche, die Architekten sind zum Ende des Jahres in ein eigenes Domizil gezogen. Die perfekte Zeit, die Spüle in der Küche zu richten.

 

 

Das bisherige Spülbecken hatte seine Lebensendphase erreicht. Außerdem ist mehr Platz für Geschirr und Stauraum unterhalb der Arbeitsfläche ein großer Wunsch. Zugegeben nicht einfach gewesen. Die neuen Mieter bringen noch eine Spülmaschine mit, die auch mit eingeplant werden musste. Dazu sollte es natürlich fast kein Geld kosten.

Entschieden habe ich mich für eine an der Wand hängende Arbeitsfläche und daran angesetzte Streben, die die Türen halten. Als Material kam Verpackungssperrholz zum Einsatz. Die Türen öffnen mit Blum Topfbändern. Die Oberfläche ist mit Öl geschützt.

 

 

 

Ein schickes kleines Projekt, das durch die vielen Winkel doch seine Tücken hatte und kurz vor dem Finish steht.

 

WEBSITE

Im Blog ist es schon allgegenwärtig, hier geht es nicht mehr nur um Fotografie. Ich und damit tobyart hat sich verändert. Genau diesen Schritt muss ich mit der Website gehen und bin dabei ein Konzept zu entwicklen, wie ich dies am besten umsetzen kann. Mit Leib und Seele  bin ich Gestalter und das in vielen Bereichen. Was mir Anfangs noch Sorge gemacht hat, ich müsse mich konzentrieren, möchte ich jetzt aber bewusst so darstellen. Tobyart wird zum Studio für Gestaltung.

 

 

 

VON EIGENEN MÖBELN UND SIDEBOARDS 

Aktuell arbeite ich an der Fertigstellungen eines Büro-Sideboards. Die Dimensionen sind auf Ordner ausgelegt. Die Auszüge recht flach geplant für typische Schreibutensilien. Die Fronten sind aus Verpackungssperrholz, dass ich in Stäbchen gesägt habe um es gedreht wieder zu verleimen.

 

Parallel ist aus den Planungen für ein neues Sideboard schon der grobe Zuschnitt geworden. Diesmal der Korpus in Holz und dazu die Fronten in Lack. Inspiriert durch die Pantone Kollektion 2017, habe ich mich für einen Blauton entschieden, den Pantone als „Niagara“ bezeichnet.

 

Wer mir auf Instagram folgt, weiß das ich gerne und vor allem guten Kaffee trinke. Anfang Oktober zog bei mir eine Gaggia Espressomaschine ein, die nach der kompletten Restauration nun auch ein eigenes Plätzchen in hat. Was war mein Weihnachtsprojekt. Ich warte momentan noch auf meine Schalter von Gira für den finalen Schliff.

 

03. Jul '13

Mittwochspost – Analoger Einkauf

» MATERIAL SHOPPEN

Der Mittwochspost muss unebdingt wieder belebt werden, finde ich. Fürher habe ich mich darin ja gerne einmal aufgeregt über so manche Begebenheit aber da das momentan nicht der Fall ist gibt es einige Infos zu verschieden Dingen – heute besonders zum Einkauf von analogem Material.

shopvergleich

Ob man es glaubt oder nicht – man muss nicht in den kleinen Fotoladen in einem Dorf geben, in dem ein schrulliger Opa hinter seinem Tresen Filme verkauft. Das Angebot an Online-Shops ist breit gefächert und bietet dem analog Fanatiker was das Herz begehrt. Wohl auch weil die Nachfrage an Material wie Filmen, Chemie und Papier ungebrochen ist. Ich kaufe meine Utensielien bei drei Shops bzw. Läden ein. Wenn man es genau betrachet kauf ich in drei „Gruppen“ bis jetzt ein – Film hier vor Ort bei PPL, Chemie für Filme bei Spürsinn (online) und Papier bei Fotoimpex (online). Von lezterem wird sicher jeder schon gehört haben der sich mit analogem Kram beschäftigt hat. Es gibt noch einige andere wie lumiere-shop.de, monochrom, nordfoto und und und. Hier ist das Sortiement nicht ganz so breit nach meinem Geschmack und Preislich ist es kein Anreiz, wie ich bis jetzt vergleichen konnte. Deswegen ein paar Worte zu meinen Favoriten.

 

ppl.de – pro photo logistik
bei ppl kaufe ich überwiegend meine Filme. Als einzigstes großes Fotogeschäft, das sich vorallem an profesionelle Anwender und Berufsfotografen wendet, im Raum Karlsruhe bietet ppl vom Staubtuch bis zur großen Studioblitzanlage alles. Nicht mal zwei Minuten Fußweg trennen mich von der Firma zum Laden, ideal wenn akkut Not besteht und fürs Wochenende noch ein paar Filme gebraucht werden.

Die Preise find eich in Ordnung – ich kann nichts sparen oder bezahle nicht viel mehr wie bei den online Kollegen, spare mir aber den Versand (ppl bietet aber auch einen Versandservice). Wer aber auf der Suche nach speziellem ist, gerade was Film angeht wird eher in die Röhre schauen. Bekanntes und Gutes von Kodak, Fuji und Ilford liegt im Kühlschrank bereit.

 

spuersinn-shop.de
Wie ich mit dem Entwicklen wieder angefangen habe musste ich auch neue Chemie besorgen. Wie genau ich dann bei Spüsinn gelandet bin weiß ich nicht mehr. Wahrscheinlich über den gleichnamigen Blog, der sich sehr intensiv mit der Materie analoge Fotografie beschäftigt. Spürsinn hat in cooperation mit Spur (Hersteller von Fotochemie) einen eigenen Entwickler geschaffen – den HCDnew. Von dem ich dieses jahr schon einen guten Liter verbaucht habe.  Konzentrat versteht sich… Damit bin ich wirklich richtig zu frieden die Möglichkeiten sind enorm gerade was Push- und Pullentwicklung angeht. Die Bandbreite an weiter Chemie ist auch nicht zu verachten und zu fairen Preisen bekommt man gute Entwickler und Co. Filme sind etwas teuer in meinen Augen aber es ist auch eher einer der kleinen Händler…Auf jeden Fall super Service und ein netter Support bei jeglicher Frage.

 

fotoimpex.de
Wohl der Name in der analogen Welt würde ich behaupten wollen. Wobei ich erst spät auf den Laden gestoßen bin. Das Angebot ist riesig. Für den eingefleischten analog Fuzi genau das Richtige! Fotoimpex bietet vom Normal 8 Film bis zu 8×10 Inch Negativ Planfilm alles an. Passende Chemie natürlich oben drauf und dazu noch Papier ohne Ende. Bei Fotoimpex ist die gesamte Produktpalette von Adox zu bekommen, die einige Agfa Produkte wieder aufleben ließen. So wird Adox Adonal nach original Agfa Rodinal Rezept hergestellt und weiter vertrieben – ein geschätzter Entwickler, der bald auch noch von mir getestet wird. Mein letzter Einkauf war Fotopapier. Nicht nur Agfa Chemie wird durch Adox neu auferlegt auch Papier ist im Sortiment und davon nicht zu knapp. Ob Baryt oder PE vom Kleinformat bis zur Rolle ist alles vorhanden bei Fotoimpex. Mit den Preisen bin ich auch zufrieden. Für eine Schachtel Adox EasyPrint (PE Papier variable Gradation) 100 Blatt habe ich um die 16 Euro bezahlt. Allerdings musste ich fast eine Woche auf eine Antwort warten zu einer Frage, bei der man mir so leider auch nicht weiter helfen konnte.

10. Apr '13

Mittwochspost – Bastelstunde

» NÜTZLICHES FÜR'S ARBEITEN

Oft machen gerade die kleinen Helfer einem die Arbeit wirklich wesentlich angenehmer. Ich baue gerne mal aus ein paar Brettern eine Kiste zusammen oder versuche selbst eine Lösung zu finden um mir teure Anschaffungen zu sparen. Als ich so wieder so richtig mit Negativen angefangen hatte, war klar das ein Leuchtkasten her muss um Negative auch gut betrachten bzw. begutachten zu können. Zwei 60 cm Leuchtstoffröhren im Keller geholt, vier Bretter im Hornbach sägen lassen und eine alte Acrylglasplatte drüber, fertig war der Lichtkasten. Sogar ein Schalter habe ich noch dazu angebaut. Das war nett und es reicht auch vollkommen aus. Aber um zum Beispiel ein Foto auf/mit dem Pult zu machen sind Neonröhren wegen der Schwingfrequenz eher schlecht. Ein Glückstreffer zu landen ist schwer.

LEDs

Gebaut habe ich mir letzte Woche ein Pult mit LED Beleuchtung. Mittlerweile sind LED-Bänder super günstig geworden. Bezahlt habe ich für 5 Meter 12 Euro und ein paar Cent. Verbaut habe ich für mein 70×100 cm Kasten 10 Meter. Dazu braucht es noch ein Netzteil für 10 Euro – alles über ebay. Ein paar Latten und eine Grundplatte. Was wirklich teuer werden würde – die Acrylplatte. Mein Stück konnte ich aus einer alten gebrochenen Platte aussägen in der Firma. Die hat zwar einige Macken aber mich nichts gekostet. Ein bisschen Löten, Bohren und Schrauben und fertig.

Leuchtpult-gross

Die flächig verteilten LEDs leuchten natürlich wesentlich gleichmäiger, es ist mit 5 Zentimeter nur noch halb so hoch und natürlich einfach größer. Ob man ein Leuchtpult unbedingt brauch? Ich denke da bin ich sicher etwas altmodisch. Ich habs gerne beim Sortieren und auch mal mit der Lupe drüber schauen.

 Für Chaoten am Bildschirm
Ihr würdet jetzt denken das ich bei so vielen Bildern recht routiniert bin im Retuschieren. Das stimmt sicher in gewisser Weise. Aber gerade bei den analogen Aufnahmen übersehen ich durch aus einiges. Mein netter Scanner oder besser dessen Software von Canon unterstützt bei Graustufenscanns keine „Staubeleminierung“ und ob die das so gut hinbekommen würde, ich weiß es nicht. Um dann doch noch lästige Staubkörnchen und Flusselchen weg zu bekommen bleibt nur Handarbeit.

RetuscheRaster

Dabei spring ich zu gern quer durchs Bild. Seh ich oben was und rechts unten dann wird das durcheinander richtig groß. Um das etwas zu strukturieren Blende ich mir jetzt ein grobes Raster ein und gehe die Zellen durch! Vielleicht ist das Kinderkram aber mir hilft das wahnsinnig viel um einmal ordentlich das Bild zu überblicken und gegebenfalls zu retuschieren.

Mobile Werbefläche
Viele schmunzeln über mein weißes Fahrrad mit den Schildern. Es fällt jedenfalls auf, Leute schauen sehr interessiert. Die große Kamera habe ich noch in ihrem alten Rimowa Koffer und werde den wahrscheinlich auch behalten – erstmal bis ich vielleicht doch auf Pelicase umsteige. Und wenn ich den mitschleppe dann dachte ich mir, etwas Werbung dran macht ihn nicht schwerer.

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Aus Dibond und ein bisschen Folie habe ich mir zwei kleine Schildchen gemacht um diese dann auf den Koffer zu nieten. Direkt auf das geriffelte Alu kleben geht eher schlecht und sieht sicher nicht so gut aus wie auf wießem Untergrund.

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