15. Feb '17

Webseite 2017

» EIN GRÖSSERER UMBAU

Auch mit gesundem Fuß hätte das Projekt Website Version X in diesem Frühjahr angestanden. Da ist es nicht ungelegen mehr Zeit zu haben um an die Website ran zu gehen. Es müsste nun die vierte oder fünfte Version sein, die ich seit 2008 ebenfalls wieder selbst zusammen schreiben werde.

 

Wie bereits angekündigt hat sich vieles getan und die Fotografie muss etwas Platz machen um zeigen zu können, dass tobyart eben auch aus Grafik, Druck, Entwurf, Planung, Raum, Objekt etc. besteht und sich so weiterentwickeln soll. Das ganze steht unter dem Motto „Studio für Gestaltung“. Wie ich auch bereits angekündigt hatte.

Das Grundlayout hat schon Form angenommen. Probiert wird aber immer noch hier mal was und dort mal noch ein Tag umgesetzt. So häuft sich der Code recht schnell im Dokument. Mein Test von Semplicelabs war leider zu meinem Nachteil aus gegangen. Ein wirklich nettes Tool für WordPress. Nur meine Vorstellungen konnte ich so einfach nicht zusammen klicken wie angepriesen. Für die Content Produktion wäre es ein wirklich mächtiges Werkzeug nur beim Aufbau hat es für mich nicht funktioniert schnell ohne irgendwo in tiefen Datensätzen noch extra Hand anlegen zu müssen.

 

Aktuell drücke ich mich etwas vor dem Inhalt. Bilder zusammen Suchen, Projekte erstellen, einsetzten und und und. Da muss ich jetzt dann durch. Es wird auf jeden Fall noch etwas Zeit vergehen bis zum offiziellen Update. Ich freue mich auf jeden Fall drauf.

16. Okt '16

Siebdruckschild für einzig.art

» GEDRUCKT AUF HOLZ

Zum zweijährigen bestehen von einzig.art Karlsruhe habe ich eine kleine Überraschung gestaltet. Ein schickes Schild das sich sogar ganz einfach aktualisieren lässt. Ein Mischprojekt aus Gestaltung, Handwerk und Siebdruck.

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Das Schild bzw. die Konstruktion besteht aus 6mm Kiefernsperrholz und einigen Leisten, die ebenfalls aus Kiefer gefräst sind. Das Trägerschild misst 700 x 300 mm. Die kleinen Tafeln im Format 240 x 200 mm lassen sich austauschen und sind mit unterschiedlichen Texten bedruckt. Für Wetterfestigkeit sorgt ein Klarlack.

 

DIE PRODUKTION

Zugegeben war die Aktion etwas spontan. Es musste beim ersten Mal klappen, was auch super funktioniert hatte. Zuvor hatte ich das Drucken auf Holz noch nicht ausprobiert. Das ist einer der großen Vorteile des Siebdruckes und warum es mich auch reizt – die vielen Möglichkeiten egal ob Druckmedium (Papier, Holz, Pappe, Stoff…) oder Farben. Das bietet kein anders Druckverfahren. Außerdem ist es recht „einfach“ umzusetzen, da die Prozesse leicht lernen lassen.

 

Die kleinen Tafeln sind vor dem Druck einmal mit weißem Lack überzogen worden. Gedruckt wurde mit Acrylfarbe auf 120T Sieben und 2/3 Rakelzügen für gute Deckkraft. Produktionszeit von Idee bis Resultat gute 12 Stunden. Viel Arbeit die sich sehen lassen kann, finde ich!

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Ausrichten der Schilder unter dem Sieb.

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Ein Zug und alles muss passen!

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18. Sep '16

Siebdruck Visitenkarten

» VOM PAPIER BIS ZUM DRUCK IN EIGENPRODUKTION

Längst war es Zeit für ein paar neue Visitenkarten, die vor allem auch mal mit neuem Logo und in DINPro gesetzt sind. Ganz klar war, die Karten werden diesmal selbstverständlich selbst gedruckt! Nur die Frage was will ich überhaupt, war ein längerer Prozess.

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Gelandet bin ich bei „Studio für Gestaltung“. Für mich deckt das am allermeisten das ab was ich anbiete und gewährt auch die völlige Freiheit in welchem Feld ich arbeite – ob Foto, Grafik oder eben Objekt. Bewusst habe ich auch auf „Design“ verzichtet. Persönlich empfinde ich „gestalten“ mehr als Schaffungsprozess der auch über Ideen hinausgeht in die Umsetzung ins Drucken und Handwerken.

 

ZUR PRODUKTION 

 

Format: 85 x 55 mm

Papier: schwarzes Tonpapier 120g,  weiß Meta Touch 280g

Farbe: Acrylfarbe schwarz/weiß

Auflage: 50 Stück

 

Gedruckt habe ich die Karten auf selbst kaschiertes Papier von Meta und normales Tonpapier von bösner. Meta Papier aus Stuttgart haben ein super Sortiment und liefern Kleinstmengen in vielen Bogenformaten. Für den Siebdruck greife ich momentan auf Acrylfarbe zurück.

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13. Jul '16

Website für J.J.Schurr

» UNTERWEGS IM DSCHUNGEL VON HTML & CSS

Zwischen SketchUp, Akkuschrauber und Kreissäge ist vor gut einer Woche eine kleine Website online gegangen, die ich gestaltet und „geschrieben habe. Ein kleiner, netter Onepager für eine Bekannte, die gerade Ihr ersten Roman veröffentlicht. Im Stil eben jenes ersten Buches gestaltet sich der Webauftritt. Schmale Spring-Navigation passt gut zum sehr strukturierten Aufbau von „Header“, Bücher, Kontakt und „Footer“. Minimaler Rahmen, schnell um neues ergänzt und das ganze auch für die mobile Welt angepasst.

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Mein letzter Ausflug in die Welt von HTML & CSS war schon eine ganze Weile her. Da ich mich schon vor langer Zeit von Dreamweaver von gesagt hatte und lieber ohne „WYSIWYG“ Code tippe, immer in der Hoffnung auch das zu bekommen was ich mir denke, war der wieder einstieg etwas haarig. So haarig sogar, das ich einmal den Rechner ausmacht um ihn nach einer halben Stunde doch wieder hochzufahren weil es doch in den Fingern gejuckt hat weiter zu machen. Vielleicht ist es so ein bisschen wie mit dem Fahrrad fahren, das man ja nicht verlernt.

 

 

Fazit nach drei Tagen intensiver Webarbeit – ich sollte es wieder öfters angehen. Ein wahres Programmier-Genie werde ich in diesem Leben nicht aber es macht unheimlich viel Spaß und kann sicher doch sehen lassen. Klickt mal vorbei unter www.jjschurr.de

 

 

04. Mai '16

ZWO17 – Siebdruckkalender

» MIT DEM NEUEN JAHR IN DIE TESTRUNDE

Es ist geschafft, die Werkstatt steht und der erste Output ist gedruckt! Was waren das für Wochen, mal abgesehen von der Organisation der Umzüge aus Stuttgart und dann nochmals in Karlsruhe von einem Ende mitten rein in die Oststadt. Dazu kamen dann noch einige Sonderumbauten wie Vakuumrahmen um schweißen, acht Millimeter Glasplatte zerschneiden und und und. Bevor es mit drucken los gehen konnte war die volle Bandbreite an Handwerk gefragt.

 

Zwei kleine Test während des Aufbaus konnte ich mir nicht verkneifen. Da juckt es schon mal in den Fingern los zu legen. Das wirkliche „kennenlernen“ der Gerätschaften, das austesten von Belichtungszeiten und das Handling mit den doch etwas größeren Siebe, kam live mit dem ersten Druckprojekt. Ein Kalender für das kommende Jahr.

 

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DAS PROJEKT „ZWO17“ 

Format: A1 1/2 ( 297 x 841 mm)
Farben: Acrylfarbe schwarz + kuper
Papier: metapaper smooth 250g
Auflage: 15, nummeriert

 

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Die benötigten Belichtungsfilme habe ich mir zusammen montieren müssen. Ein größerer Drucker steht schon auf der Wunschliste. Alles muss einfach mehr als genau passen sodass im Druck auch beide Farben genau übereinander passen.

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Die Filme liegen unter dem Sieb um Vakuumrahmen. Nach drei Fehlversuchen musste es leider ein A0 Sieb sein. Die sind ganz schön unhandlich! Meine A1 Siebe gehen jetzt dann erstmal zum Neuspannen. Da hängen noch Farbreste vom Vorbesitzer drin.

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Für gerade mal 40 Sekunden feuert die Belichtungslampe auf das Sieb. Dafür aber auch mit 5000 W UV-Licht. Da ist wegschauen bzw. Umdrehen bis die Zeit abgelaufen ist angesagt!

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Die erste Farbe ist dran. Ich verwende Acrylfarben von Bösner mit der Siebdruckpaste von Lascaux, damit die Farbe nicht im Sieb antrocknet. Dann passiert nämlich genau so etwas wie im Bild darunter.

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Die Kalender trocknen nach der ersten Farbe in der Horde bis es mit schwarz weiter gehen kann.

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Das „Monster“. Mal abgesehen das alles Material einfach nur groß gewesen ist. Der Tisch ist eines der einzigen Teile die ich nicht mit Flex und Schweißgerät etwas anpassen musste. Dafür ist mal schnell Umstellen auch nicht drin. Außmaße 2 x 1,5 Meter. Gewicht, wir schätzen 200 kg und mehr.

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Finale! Das schwarz findet deinen Weg auf den Druckbogen.

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