behind the shoot

SHOOTING MIT PETER-RENATO
15.05.11 | fotografie · news · portrait
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Zeit für einen Blick hinter die Kulissen! Vor zwei Wochen habe ich euch ein Video präsentiert, das Moritz während des Shooting mit Peter-Renato, gefilmt hat. Heute gibt es ausführliche Infos über das Shooting, zu den Ergebnissen und noch mehr Einblick hinter die Kulissen.

Mich haben jetzt schon einige gefragt, wie ich die Lens Flares in meinen Bildern erzeuge. Ich garantiere euch, dass sie alle „echt“ und nicht digital eingefügt sind. Denn es ist gar nicht so schwer schon bei der Aufnahme die Flares mit ind Bild zu bringen. Ihr müsst nur den richtigen Winkel erwischen.

Wichtig dabei ist: wenn euer Motiv nicht im Schatten verschwinden soll, dann seid ihr auf einen Blitz oder Reflektor angewiesen. Denn ihr arbeitet gegen die Sonne und ohne zusätzliche Aufhellung würde euer Model im Schatten verschwinden. Ein weiteres Problem ist, dass durch das Gegenlicht die Kamera wahrscheinlich nicht mit dem AF scharfstellen kann. Einfacher Trick ist die Kamera nur mit einer Hand zu halten, mit der andern die Sonne vor dem Objektiv abschatten, fokussieren, Hand wegziehen und auslösen. Das muss schnell gehen!

Mit etwas Übung und vielleicht auch mehrere Anläufe ist es aber kein Problem. Schaut mal im Video bei 00:55 Minuten – da ziehe ich die Hand gerade vor dem Objektiv weg.

Für jenen der lieber mit Reflektoren und available Light arbeitet habe ich auch ein Setup. Ich arbeite vor allem gerne mit den Bouncern als Schattenspender. So brennt der Hintergrund etwas aus und stellt das Model schön frei. Diesmal ist nicht nur der Hintergrund überbelichtet – die gesamte Aufnahme ist etwas heller als „normal“. Wobei ich vorsichtig bin mit der Bedeutung „normal“ wäre. Denn es gibt keine Definition für ein richtig belichtetes Bild.

Warum Schatten wenn ich überbelichte? Um noch einen Unterschied zwischen Model und Hintergrund zu erzeugen, ist es besser das Model abzuschatten. Netter Nebeneffekt ist, dass harte Schatten im Gesicht verschwinden bzw. milder erscheinen.

Eingemessen habe ich auf die Haut im Gesicht mit einer Blende von 5.6 bei 1/640, ISO 100. Um einen größeren Schärfebereich zu haben wollte ich die Überbelichtung nicht über die Blende regeln, sondern habe dazu die Belichtungszeit verlängert auf 1/200. Was ungefähr plus 1 2/3  (in Worten : einzweidrittel) Blendenstufen entspricht. Fotografiert habe ich mit einer 50mm Festbrennweite.

 

Ich hoffe euch hat das Video gefallen und ihr könnt euch ein Bild davon machen, wie die Bilder entstehen. Auch hier noch mal ein Dank an Moritz für das Video und die Making Of Bilder.

Die fertigen Aufnahmen aus dem Shooting könnt hier hier anschauen >   KLICK




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